Gesellschaft für Effizienz in Staat und Verwaltung e.V.

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Öffentliche Verwaltungen auf dem Prüfstand:

Herausforderungen als Chance begreifen!

Start des 7. Internationalen Speyerer Qualitätswettbewerbs. Verwaltungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind aufgerufen, ihre vorbildlichen Innovationen zu präsentieren.

Am 23. November 2004 fiel der offizielle Startschuss für den 7. Internationalen Speyerer Qualitätswettbewerb anlässlich der Messe MODERNER STAAT in Berlin.

Die Qualität der Verwaltung ist ein entscheidender Standortfaktor. Unternehmen und Bürger wünschen sich Behörden mit Verständnis für ihre legitimen Anliegen und der Bereitschaft, schnell zu entscheiden. Die Idee des Internationalen Speyerer Qualitätswettbewerbs (ISQW) ist es, vorbildliche Ideen und gute Beispiele der Verwaltungsmodernisierung zu verstärken und damit zu zeigen, dass und wie es geht. Allein die Teilnahme am Wettbewerb trägt dazu bei, bürokratisches Denken zu überwinden und das Image der Verwaltung zu verbessern. Die Preisträger können stolz sein auf ihre kreativen Leistungen und ihre Fähigkeit, versteckte Potentiale in ihrer Organisation zu aktivieren.

Bis zum 31.03.2005 können sich Organisationen des öffentlichen Sektors aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um einen Speyer-Preis in einem oder mehreren der ausgeschriebenen Themenfelder bewerben:

- Qualität in der Verwaltung
- Partnerschaftliche Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben
- Personalmanagement
- Electronic Government
- Innovative Formen des Haushalts- und Finanzmanagements
- Korruptionsbekämpfung

Der alle zwei Jahre stattfindende Internationale Speyerer Qualitätswettbewerb wurde 1992 von Prof. Dr. Hermann Hill und Prof. Dr. Helmut Klages an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer (DHV) ins Leben gerufen. Im 7. ISQW ist Dr. Hans Hack, ehemaliger Hauptgutachter der KGSt, zusätzlich in die Geschäftsführung des Wettbewerbs berufen worden. Ziel des Internationalen Speyerer Qualitätswettbewerbs ist es, innovative Weiterentwicklungen der öffentlichen Verwaltung sowie des Staats- und Verwaltungshandelns nach Innen und Außen zu prämieren. Der Wettbewerb hat sich inzwischen zu einem Markenzeichen der Verwaltungsmodernisierung entwickelt und viele vorbildliche Verwaltungen ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren haben sich neben Bundes , Landes- und Kommunalverwaltungen, öffentlichen Unternehmen und Verbänden auch Schulen und Universitätsverwaltungen, Museumsverwaltungen, Gerichtsverwaltungen oder Versicherungsanstalten beworben. Beteiligen können sich selbständige Verwaltungsorganisationen sowie Teilbereiche von Verwaltungen, mit eigenständigem Entscheidungs- und Selbstgestaltungsspielraum.

Verwaltungsorganisationen aus den drei Ländern sind dazu aufgerufen, sich mit innovativen Ideen und Lösungen an diesem etablierten Wettbewerb zu beteiligen. Neben dem "sportlichen" Ehrgeiz am Wettbewerb stehen das Identifizieren und die Bekanntmachung von neuen Ideen im Mittelpunkt.

Die Bewerbung erfolgt anhand eines vorgegebenen Kriterienkatalogs und soll nicht mehr als 30 Seiten umfassen. Die Betrachtung der vorgegebenen Indikatoren in den einzelnen Themenfeldern liefert eine solide Grundlage für die Ermittlung der organisationseigenen Stärken und Schwächen. Die Rückmeldung durch die Juroren kann zwar keine umfassende Organisationsanalyse ersetzen, bietet aber gute Anknüpfungspunkte einer kritischen Bestandsaufnahme. Und schließlich soll getreu dem Motto "jeder Teilnehmer gewinnt" auch das gegenseitige Lernen ("Benchlearning") durch den Vergleich gefördert werden.

Pluspunkte können insbesondere solche Bewerber sammeln, die
- einleuchtend neue Ideen entwickelt haben, die im Bewertungsraster "übersehen" wurden,
- Hürden überwinden, an denen andere bisher gescheitert sind,
- Gender-Probleme aufgreifen, die nicht "auf der Hand" liegen,
- gute Ideen mit nachweisbarem Erfolg in die Praxis umgesetzt haben.

Die eingehenden Bewerbungsunterlagen werden von den Arbeitsgruppen, bestehend aus Experten aus Wissenschaft und Praxis, begutachtet. Für die Bewerber besteht erstmalig auch die Möglichkeit, ihre Bewerbung vor der gesamten Arbeitsgruppe in Speyer zu präsentieren. Schließlich können die Juroren Vor-Ort Begehungen ansetzen, um sich von der Qualität der schriftlichen Unterlagen in der Verwaltungspraxis zu überzeugen. Über die Verleihung der Preise entscheidet eine internationale Jury auf Grundlage der Vorschläge der Arbeitsgruppen. Neben Preisen ist auch die Vergabe von Anerkennungsurkunden vorgesehen.

Ideelle und finanzielle Kooperationspartner der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer sind die Bundesregierungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie sind ebenfalls in der Jury vertreten.

Die komplette Bewerberinformation wird auf den Internetseiten des Qualitätswettbewerbs unter: http://www.dhv-speyer.de/qualitaetswettbewerb zum Download angeboten oder kann per E-Mail oder auch in einer schriftlichen Fassung bei der Geschäftsstelle in Speyer angefordert werden. Auf den Internetseiten finden Interessierte darüber hinaus nähere Informationen zu den Themenfeldern, Kriterien und dem Bewerbungsverfahren und zu den bisherigen Wettbewerben.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 500 Euro, darin ist die Teilnahmegebühr an einem Innovationskongress im September 2005 in Linz/Österreich bereits enthalten.

Die Preisverleihung findet im Rahmen des Innovationskongresses am 28. September 2005 in statt.

DATEN UND FAKTEN

Einsendeschluss: 31. März 2005
Teilnahmebeitrag: 500,- Euro
Umfang Bewerberschrift: max. 30 Seiten
Preisverleihung: 28. September 2005
Kontakt:
Internationaler Speyerer Qualitätswettbewerb
Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer
Freiherr-vom-Stein-Str. 2
D- 67346 Speyer

Armin Liebig/Vera Silke Saatweber
Telefon: ++49-62 32 - 6 54 -266 oder -288
liebig@dhv-speyer.de oder saatweber@dhv-speyer.de

Bewerberinformation & FAQ:
www.dhv-speyer.de/qualitaetswettbewerb

Alternativüberschriften:
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- 7. Internationaler Speyerer Qualitätswettbewerb